Employer Branding – Wer braucht das und warum?

Heute möchte ich Euch ein leider noch häufig vernachlässigtes Instrument zur Mitarbeitergewinnung vorstellen, das Employer Branding. Es bedeutet ganz einfach „Arbeitgeberrmarkenbildung“ und ist nicht zu verwechseln mit dem „Employee Branding“, der „Arbeitnehmermarkenbildung“.

Beim Employer Branding geht es darum, das Unternehmen als Arbeitgebermarke aufzubauen und darzustellen. Jetzt wird sich der ein oder andere Fragen „Wer braucht das? Was bringt das?“.

In Anbetracht des zunehmenden Personal- und Fachkräftemangels (von dem insbesondere auch hier an der Nordseeküste der Tourismus ein Lied singen kann), dient das Employer Branding dazu, sich gegenüber möglichen Bewerbern und auch Mitarbeitern als attraktiven Arbeitgeber darzustellen, um so einen Beitrag zur Mitarbeitergewinnung und – bindung zu leisten. Und natürlich auch, um sich von anderen Wettbewerbern am Arbeitsmarkt positiv abzuheben. Ziel ist es, die Effizienz der Personalgewinnung als auch die Qualität der Bewerber zu steigern und die vorhandenen Mitarbeiter durch eine höhere Identifikation an das Unternehmen zu binden.

Denn sicher ist, dass ein ordentliches Gehalt allein kaum noch einen Arbeitnehmer locken kann. Aspekte wie gesicherter Arbeitsplatz, Work-Live-Balance, soziales Engagement, moderner Arbeitsplatz und flexible Arbeitszeiten werden immer wichtiger.

Natürlich kann man nichts kommunizieren und darstellen, was es nicht gibt. Zuallererst muss also die Grundlage, die Bildung einer Arbeitgebermarke, entstehen. Dazu muss sich jeder Arbeitgeber fragen, was er machen kann, um von Mitarbeitern geschätzt zu werden, um sie zu motivieren und schließlich emotional an das Unternehmen zu binden. Wie kann er seine Mitarbeiter begeistern und zu Botschaftern machen? Dafür gibt es viele Möglichkeiten und jeder wird in seinem Rahmen viele Wege entdecken können. Wenn das geschafft ist, kann man mit dem Kommunizieren auf den verschiedenen Kanälen starten.

Ein gutes Beispiel ist die Techniker Krankenkasse. Die DGFP (Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.) hat hierzu die Erfahrungen der Techniker Krankenkasse in einem Dokument zusammen gefasst:Download hier