Es wird Winter und die Zeit der Roadshows naht…

Alle Jahre wieder, zumeist von Herbst bis Frühling, ist wieder die Zeit für Roadshows. Darunter versteht man Veranstaltungen, die – quasi wie eine Konzerttournee – von Ort zu Ort ziehen, nur, dass es keine Konzerte sind. Von Vorträgen, Multivisionsshows, Kochevents bis hin zu kleinen Märkten, Schulungen und Präsentationen ist alles denkbar. Getreu dem Motto „Wenn der Kunde nicht zu uns kommt, kommen wir halt zu ihm“.

Um Ressourcen zu sparen, kann man das auch als B2B und B2C Roadshow kombinieren. Wie das? Morgens finden zum Beispiel Schulungen für B2B Kunden und die, die es werden wollen, statt. Abends lädt man B2C Kunden ein. Für einen Reiseveranstalter habe ich das so organisiert: Morgens fanden Länderschulungen zu Reisezielen und natürlich auch Produktschulungen zu den unterschiedlichen Reisen für Reisebüroangestellte statt. Bei einem Frühstück im Hotel oder einer anderen, schönen Location wurden Vorträge gehalten und Workshops durchgeführt. Abends fand dann eine Multivisionsshow zum gleichen Land für Kunden statt, zumeist im gleichen Raum.

Bei einem ganz schlanken Timing kann man morgens auch die B2B Schulung machen, in den nächsten Ort fahren, dort abends die Multivisionsshow durchführen, morgens die B2B Schulung, dann wieder in den nächsten Ort fahren, die Multivisionsshow durchführen… nur Vorsicht, man verliert irgendwann den Überblick, wo man gerade ist (-;

Warum das Ganze? Roadshows sind sehr effektiv, denn die Zielgruppe wird direkt und ohne große Streuverluste angesprochen. Es ist für B2B und B2C Kunden bequem, denn sie müssen nicht weit fahren. Es besteht ein persönlicher Kontakt, Fragen werden direkt beantwortet. Wenn man es schafft, die Roadshow emotional aufzuladen und mit Aktionen lange im Gedächtnis der Besucher zu halten, ist sie nachhaltig wertvoll.

Eine Roadshow kann natürlich auch ein mobiler Messestand in der Fußgängerzone sein, der von Ort zu Ort zieht. Dieser ist oft mit Aktionen und Gewinnspielen verbunden, um die Aufmerksamkeit zu steigern. Denn im Gegensatz zur Schulung und Multivisionsshow kommen die Kunden nicht gezielt.

Wichtig ist bei allen Varianten, auch hier wieder aus der Sicht der Kunden zu denken, gut zu planen, geschultes Personal vor Ort zu haben und stets den „Mehrwert“ für den Kunden/Besucher dazustellen.